Zurück zur Übersicht

Warum ich Teamtage mit Metaphern beginne

TeamSupervisionOrganisationsentwicklung
Ein alter Bulli fährt über eine schmale Holzbrücke in einer sommerlichen Berglandschaft

Vor Kurzem durfte ich einen Teamtag mit einer einfachen Geschichte beginnen: Jedes Teammitglied überlegte, welches Fahrzeug das Team im Moment am besten beschreibt.

Ein Bus? Ein Rennwagen? Ein Wohnmobil? Ein Traktor? Oder vielleicht ein Fahrrad?

Auf den ersten Blick wirkt das wie eine kleine Einstiegsübung. Tatsächlich steckt darin aber oft schon der ganze Teamtag.

Aus einem Bild werden Fragen

Denn plötzlich entstehen Fragen wie:

  • Wer sitzt am Steuer?
  • Wer gibt die Richtung vor?
  • Wer tritt kräftig in die Pedale und wer fährt gerade im Windschatten?
  • Fehlt uns Treibstoff? Sind wir zu schnell unterwegs oder kommen wir kaum vom Fleck?
  • Haben eigentlich alle das gleiche Ziel vor Augen?

Aus einer einzigen Metapher entwickeln sich Gespräche über Zusammenarbeit, Rollen, Kommunikation, Führung, Ressourcen und gemeinsame Ziele – ganz ohne, dass diese Themen künstlich auf den Tisch gelegt werden müssen.

Ein gemeinsamer Denkraum

Genau das fasziniert mich an Metaphern. Sie schaffen einen gemeinsamen Denkraum. Sie machen Komplexes verständlich, regen zum Perspektivwechsel an und begleiten Teams oft durch den gesamten Tag.

Manchmal braucht es eben nur eine gute Geschichte, damit ein Team beginnt, seine eigene zu erzählen.